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Buchrezension #25 – Killing Zombies and Kissing You

Buchrezension Killing Zombies

In diesem Jahr nehme ich mir vor, vorrangig Bücher aus kleinen Verlagen und von Selfpublishern zu lesen. Da kommt es wie gerufen, dass dieses Buch immer wieder durch meine Twitter-Timeline geistert …

Kategorie: Jugendbuch / Dystopie

Titel: Killing Zombies and Kissing You

Autor: Magret Kindermann

Verlag: Gedankenreich Verlag

Erscheinungsjahr: 2019

„Killing Zombies and Kissing You“ steht nun schon seit einigen Monaten ganz oben auf meiner Leseliste. Und Semesterferien sei Dank bin ich nun endlich dazu gekommen, es zu lesen! Aber worum geht es in dem Buch eigentlich?

Schauen wir uns doch zunächst mal den Klappentext an:

Meine fünf Regeln, um in der post-apokalyptischen Welt zu überleben:

1. Verlier nicht ständig dein Messer, verdammte Axt!
2. Vergangenheit ist was für Lebensmüde. Und ich will leben – glaube ich zumindest.
3. Lieber alleine feiern, als in Einsamkeit zu versinken.
4. Erwarte als letzter Überlebender auf keinen Fall Post.
5. Und wehe, du verliebst dich ausgerechnet jetzt …

Zombie-Apokalypse mit Humor und Romantik? Ja bitte!

Ich muss gleich zu Beginn sagen, dass ich das Buch direkt innerhalb von zwei Tagen durchgesuchtet habe. Die Geschichte ist mitreißend, die Sprache leicht, aber auch nicht zu seicht. Romantik und Blutgesplatter halten sich perfekt die Waage.

Am spannendsten fand ich das menschliche Mit- und Gegeneinander unter den Überlebenden (denn die Protagonistin Bea ist nicht, wie sie anfangs glaubt, die einzige Überlebende). Es entstehen dabei viele interessante Freund- und Feindschaften, Konkurrenz um Nahrung, Intrigen und Hierarchien. Sowohl die Haupt- als auch die Nebenfiguren bleiben dabei sehr greifbar, ohne in Klischees abzudriften. Niemand ist ausschließlich gut oder böse – auch nicht die Hauptperson Bea, die ich übrigens besonders gelungen finde. Bea ist weder verschrecktes Häschen noch Killermaschine, sondern irgendwas dazwischen. Sie will überleben und tut, was dafür nötig ist, aber oft hadert sie auch mit sich und fühlt sich dieser apokalyptischen neuen Welt nicht gewachsen. Sie weiß nicht, wie man eine Pistole bedient, und als sie ihre Periode bekommt, hat sie dummerweise keine Tampons dabei, weshalb sie ihre Hose durchblutet und unwillentlich Zombies anlockt. Das macht sie sehr menschlich.

Auch ihre aufkeimende Romanze mit Simon finde ich sehr gelungen und habe aufgeregt mitgefiebert, ob sie es gemeinsam schaffen, den sicheren Zufluchtsort Bruchsal zu erreichen.

Ich staune gerade selbst, dass mir gar keine Kritikpunkte einfallen. Aber solche Bücher muss es ja auch mal geben.

Fazit:

Eine sehr gelungene Geschichte, die aus meiner Sicht eigentlich alles hat, was man sich als Leser wünschen kann: Romantik, Tragik, Action, Witz, Dramatik, Nachdenkliches, sympathisch-originelle Charaktere und natürlich Zombies!

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