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Buchrezension #28 – Die zweite Seele

Es ist schon ein paar Monate her, dass ich „Die zweite Seele“ gelesen habe, aber ich kam bisher leider noch nicht dazu, endlich meine Rezension zu schreiben. Das will ich jetzt aber unbedingt nachholen, denn dieses Buch verdient definitiv eine Rezension. Auf geht’s!

Kategorie: Urban Fantasy

Titel: Die zweite Seele

Autor: Francis Bergen

Verlag: Kindle Direct Publishing

Erscheinungsjahr: 2020

Klappentext:

Melina sitzt seit Kindertagen im Rollstuhl. Sie lebt ein, für ihre Verhältnisse, recht normales Studentenleben in Minnesota, bis der Angriff eines Vampirs sie aus der Bahn wirft. Nicht nur, dass es ungeahnte Mächte im Verborgenen gibt – die Anderswelt –, sie ist Teil dieser versteckten Gesellschaft und in ihr schlummert … etwas.

Zusammen mit ihrem alten Kater Jules und neuen Freunden macht sie sich auf die Suche nach Antworten und entdeckt viel mehr, als sie erwartet hatte.

Genau das Richtige für Vampir- und Werwolffans wie mich!

Denn seien wir mal ehrlich: Vampire und Werwölfe sind niemals out. Und coole Protagonist*innen auch nicht. Und davon hat „Die zweite Seele“ genug: Die Hauptpersonen habe ich sofort alle ins Herz geschlossen, besonders Melina, die trotz Rollstuhl ein ziemlich normales, selbstbestimmtes Leben führt. Ich fand es toll, mal eine Hauptperson im Rollstuhl zu erleben, deren Geschichte sich nicht einzig und allein um ihre Einschränkungen dreht. Denn „Die zweite Seele“ ist in erster Linie eine spannende Urban-Fantasy-Geschichte, und Melinas Be_hinderung ist in ihrem Leben nur ein Aspekt von vielen. Damit will ich natürlich andere Bücher, die sich zentral um Be_hinderungen drehen, nicht schlechtreden. Aber es ist ungewöhnlich und deshalb umso schöner, auch mal eine Rollstuhlfahrerin in einem rasanten Fantasy-Roman zu erleben, in dem nicht der Rollstuhl, sondern Mut, Freundschaft und Abenteuer im Mittelpunkt stehen.

Denn abgesehen von den unvergesslichen Hauptfiguren gibt es auch eine spannende Story mit amerikanischem Roadtrip-Flair, actionreichen Kämpfen, ein bisschen Romantik, Selbstfindung und interessanten Plottwists. Das Zusammenspiel von übernatürlichen Wesen, dem amerikanischen Alltagsleben und Melinas Schlagfertigkeit führt auch zu einigen ulkigen Situationen. Leider gibt es am Ende ein bisschen Herzschmerz, was für mich als Romantik-Junkie besonders tragisch war. Na ja … ich werde wohl darüber hinwegkommen. Irgendwann. :’D

Fazit:

Ein mitreißender Fantasyroman für alle, die mal eine Vampir- und Werwolf-Geschichte abseits der üblichen Klischees lesen wollen. Das Buch ist in sich abgeschlossen, aber das Ende deutet auf eine mögliche Fortsetzung hin – ich freu mich schon darauf!

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